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An einem seit langem überlieferten Schönheitsideal für Frauen hat sich bis heute nichts geändert: Immer noch gelten wohl geformte Brüste als das Nonplusultra des weiblichen Sexappeals. Und immer noch sind viele Frauen mit ihrem Busen unzufrieden. Aufgrund von vermeintlichem oder tatsächlichem sozialem Druck beginnt für diese Frauen ab der Pubertät oft ein regelrechter Leidensweg. Da – zumindest in der Wahrnehmung der Betroffenen – die Oberweite die weibliche Identität schlechthin zu bestimmen scheint, können Unsicherheit, Unzufriedenheit und sogar ausgewachsene Depressionen die Folge sein.

Nicht selten wird deshalb sogar aus medizinischen Gründen und nicht nur wegen der Ästhetik zu einer Schönheitsoperation geraten. In der Tat bietet die plastische Chirurgie heute mannigfaltige Möglichkeiten, sich die Brüste nach den eigenen Vorstellungen formen zu lassen. Auch wenn die Medizin hier wie in vielen Bereichen in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht hat: Möglich ist dies nicht in jedem Fall. Abgesehen von den hohen Kosten, die nur äußerst selten von Krankenkassen übernommen werden, bleibt die chirurgische Brustvergrößerung ein medizinischer Eingriff mit immer noch erheblichen Risiken, die im Extremfall auch heute noch zum Tod der Patienten führen können. Deshalb sollte immer abgewogen werden, ob natürliche Mittel zur Brustvergrößerung nicht ebenso zum Erfolg führen können.

Sind natürliche Mittel zur Brustvergrößerung für jede Frau geeignet?

Im Prinzip ja. Wohl jede Frau, die sich eine Veränderung ihrer Brustgrößen wünscht, kann zunächst natürliche Mittel dazu ausprobieren. Sicherlich ist nicht jedes natürliche Mittel für jede Frau gleichermaßen geeignet. Insbesondere kann ein zum Einnehmen gedachtes natürliches Präparat Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen auslösen, die im Einzelfall mit Ärzten oder Apothekern besprochen werden sollten. Auch Allergien können hier ein Thema sein. Die meisten Frauen werden jedoch mit natürlichen Brustvergrößerungsmitteln keine Schwierigkeiten haben.

Die Klassiker: Push-Up und BH

An vorderster Stelle müssen natürlich die großen Klassiker für die Optimierung der weiblichen Brüste genannt werden. Büstenhalter allgemein und im besonderen der Push-up sind sowohl die einfachsten Methoden, dem Aussehen der weiblichen Brust mehr Form und Volumen zu verleihen. Gewiss ist die optische Wirkung eine rein äußerliche, die im Ernstfall schnell verfliegen kann. Größere Probleme mit der eigenen Oberweite sind für viele Frauen damit nicht behoben. Gleichwohl lässt sich mit diesen Hilfsmitteln der eigenen Figur unkompliziert, spontan und vor allem ohne jede Nebenwirkung für den Augenblick mehr Volumen verleihen.

Die Hausmittel aus der Kräuterküche

An vielen Orten in der Erde wird seit Jahrhunderten Fenchel und Bockshornklee zur natürlichen Brustvergrößerung empfohlen. Tatsächlich ist dies auch wissenschaftlich begründet. Beide Pflanzen enthalten einen Stoff namens Phytoöstrogenen. Diese Substanz sorgt für das Wachstum des Brustgewebes, so ähnlich wie es auch das weibliche Hormon Östrogen tut. Die regelmäßige Einnahme in Form von Tee soll dementsprechend die weibliche Brust dauerhaft vergrößern, was bereits in medizinischen Studien bewiesen worden sein soll. Die Industrie stellt mittlerweile auch Pillen oder Cremes her, die Phytoöstrogenen enthalten und zur äußerlichen Anwendung eingesetzt werden. Mit einer ungefähr sechswöchigen Teekur lässt sich die Brust um etwa eine Körbchengröße vergrößern. Selbstverständlich kommt es im Einzelfall aber auf die Beschaffenheit des Brustgewebes und natürlich die persönliche Disziplin der Anwenderin an.

Die Teekur im einzelnen

Das wichtigste ist: Der Tee muss regelmäßig eingenommen werden, damit er ausreichend wirkt. Aufgebrüht werden vorzugsweise die Samen des Bockshornklees oder des Fenchels. Zwei Esslöffel Samen werden in einen halben Liter kochendes Wasser gegeben. Die Ziehzeit beträgt 10 Minuten. Diese Menge sollte über den Tag verteilt getrunken werden. Auf keinen Fall sollte die Kur jedoch angewendet werden, wenn eine hormonabhängige Erkrankung vorliegt, insbesondere zum Beispiel östrogenbedingter Krebs. Hier kann der Wirkstoff in dem Tee erheblichen Schaden anrichten. In allen anderen Fällen stellt er jedoch eineschmackhafte und unkomplizierte Art dar, den Weg unters Messer zu vermeiden. Für viele Frauen wird dies eine vernünftige Alternative sein.